Hilfe für Straßenkinder, Slumkinder
Menschen in Flüchtlingslagern
Dieses vom Kirchengemeinderat favorisierte Projekt war leider überzeichnet, so dass ein anderes ausgewählt wurde.
Christen und Muslime, Jungen und Mädchen gemeinsam
Die Johann-Ludwig - Schneller Schule in Khirbet Kanafar
Kindern aus ämrsten und schwierigsten Verhältnissen eine Perspektive für ihr Leben zu erönnen - das ist für Direktor Riad Kassis eine besonders schöne Aufgabe. Ihr widmet er sich von ganzem Herzen. Riad Kassis leitet die Johann-Ludwig Schneller Schule (JLSS) im Libanon. FÜr die über 160 Kinder im Internat und mehr als 250 Tageschüler und Tagesschülerinnen ist er Pfarrer, Pädagoge und Verwaltungsfachmann. Wer die JLSS besucht, spürt die besondere Atmosphäre. Hier fühlen sich die Kinder in jeder Beziehung wohl. Christen und Muslime wachsen Seite an Seite auf und sind fot engste Freunde. An den abendlichen Andachten in der Kirche, die immer ansprechend und anschaulich gestaltet sind, nehmen selbstverständlich alle Internatskinder teil. Viele muslimische Kinder singen freiwillig und begeister im Kirchenchor mit. "Es geht nicht darum, Christen aus ihnen zu machen. Aber wenn sie uns verlassen, sollen sie wissen, was es mit dem CHristentum auf sich hat. Damit Vorurteile abgebaut werden." sagt REiad Kassis. Im Jahr 2003 wurde das Mädcheninternat eröffnet. Seither leben Jungen und Mädchen an der JLSS.
Die Berufsausbildung wird modernisiert. Die Lehrer und Lehrerinnen werden durch gezielte Fortbildungen geschult, den vielen lernschwachen Kindern in besonderer Weise zu helfen.
Mit verschiedenen Projekten erwirtschaftet die Schule auch selber ein EInkommen. Der Wein, der über das EMS bezogen werden kann, ist eine wichtige Einnahmequelle - ebenso die Bäckerei. Zudem werden seit neustem Fortbildungskurse angeboten, die auch Einnahmen bringen und den Ruf der Schule als Kompetenzzentrum festigen. Die Einnahmen reichen jedoch nicht aus, um die Schule zu finanzieren. Das EMS unterstütz daher die JLSS, damit dort auch in Zukunft Kinder eine Schulbildung erhalten.
Als Alternativprojekt wurde ausgewählt
Hilfe für Straßenkinder, Slumkinder und Menschen in Flüchtlingslagern
Rings um Lima sieht man das gleiche Bild: Ein kilometerbreiter Gürtel der Elendshütten, meist aus Brettern oder Abfallmaterial gefertigt, erstreckt sich über die steilen Hänge. Dor, wo eigentliche niemand etwas mit den Grundsütcken anfangen kann und dies kaum vorstellbar ist, dort werden diese Hütten hingebaut. Das Dach besteht meist aus Bastmatte, welche bei Regen keinen ausreichend Schutz bieten. Die Hütten bestehen aus max. zwei Räumen. Eine geregelte Wasserversorgung gibt es nicht, es wird mit Tankwagen angefahren und dann gegen Bezahlung verkauft.
Viele der Kinder, die durch den Terrorimus Waisen geworden sind, wohnen in den Slums von Lima oder als Straßenkinder, Kinder, die keine Waisen sind, kommen meist aus zerrütteten Familien: Die Eltern getrennt, die Mutter Verbrecherin, die Geschwister gewalttägi oder drogensüchtig. Wie soll unter solchen Umständen ein Kind die notwendige Liebe erfahren?
In den Flüchtlingslagern in Kolumbien leben viele Menschen, die durch den lang anhaltenden jahrelangen Guerillakrieg zu FLüchtlingen wurden. Die Lebensbedingungen sind denen in den Slums von Lima sehr ähnlcih.
Inmitten einer Welt mit menschenunwürdigen Bedingungen, inmitten von Gewalt, Drogen, Prostitution, Kriminalität und Elend, leben viele Menschen in Peru und Kolumbien. Aber inmitten dieser Elendsviertel in wüstenähnlichem Gebiet und inmitten der Flüchlingslager sind wir auch mit unserer Hilfe präsent und können so zu manchem Neuanfang verhelfen. Als Soforthilfe bieten wir materielle und medizinische Hilfe. Auch sollen diese Bedürftigen die christliche Botschaft hören und so neue Hoffnung bekommen. In den Slums von Lima organisieren wir zusätzlich Schul- und Berufsausbildung sowie Hachhilfe, um den Kindern eine bessere Lebensgrundlage zu schaffen. Für bereits Gestandete gibt es Arbeitslosenhilfe, Arbeitsbeschaffung, Resozialisierung und Schaffung einer Lebensgrundlage. So wollen wir unseren Beitrag leisten, gerne auch in ihrem Namen.
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